Der Fischmarkt neben der alten Fischauktionshalle im Hamburger Stadtteil Altona ist ein Highlight für den Tourismus Hamburgs und gleichzeitig eine historische Tradition mit Marktschreiern, Textilien, lebenden Hühnern und frischem Fisch.

„Moin Moin“ heißt es jeden Sonntag auf dem Altonaer Fischmarkt in Hamburg. Wo es früher nur in den sehr frühen Morgenstunden sehr frischen Fisch gab, tummelt sich heute das pure Leben. Vom Frühaufsteher bis zum Nachtschwärmer treffen sich waschechte Hamburger und neugierige Touristen wie in sehr alten Zeiten auf dem Markt im Herzen von Hamburg.

Hamburg pur: Elbe-Fischmarkt mit viel Flair

Wenn man in Hamburg zu Besuch ist, kommt man nicht umhin, an einem Sonntag auf den Fischmarkt zu gehen. Der Fischmarkt in Altona gehört schließlich zu Hamburgs wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Auf diesem Markt geht es nicht unbedingt darum, ein Schnäppchen abzugreifen oder seine Einkäufe zu erledigen, vielmehr heißt es hier sehen und gesehen werden.

Es macht viel Freude, das bunte Treiben zu beobachten. Auf kaum einem anderen Markt treffen sich so viele Kontraste, denn für die Einen beginnt der Tag gerade erst, während er für die Anderen noch nicht zu Ende ist. Nachtschwärmer von der Reeperbahn regenerieren mit dem ersten Fischbrötchen und listige Händler bringen ihre Beute in Sicherheit. Dazu kommen Fischmarkt-Promis wie der lautstarke Aalverkäufer Burmeister.

Traditioneller Sonntagsfischmarkt in Hamburgs Altstadt

Der Altonaer Fischmarkt am Ufer der Elbe hat eine sehr lange Tradition. Entstanden ist er einst im Machtkampf zwischen den Städten Altona/Elbe und Hamburg. Als 1664 der Dänische König Friedrich III. Altona das Stadtrecht verlieh, war der Fischmarkt auf genau diesem Fleckchen Erde geboren.

Der Markt fand von je her sonntags statt, damit man noch vor dem Kirchgang frischen Fisch kaufen konnte. 1896 wurde dann die große Fischauktionshalle erbaut und das Sortiment auch auf andere Lebensmittel erweitert. Mittlerweile erstreckt sich der Markt über das gesamte Gelände der Großen Elbstraße in der Altstadt, umschlossen von Postmodernen Neubauten und Gebäuden der Gründerzeit zur einen und der Elbe zur anderen Seite. Im Sommer ist der Markt von 5 bis 9.30 Uhr geöffnet. In den Wintermonaten kann man bis 7 in den Betten bleiben.