Der Zoologische Garten in Köln gehört zu den ältesten und gleichzeitig modernsten Zoos der Welt. Über 10.000 Tiere kann der Besucher auf 20 Hektar Freianlagen, dem Aquarium oder Urwaldhaus kennenlernen. Unter dem Motto „Tierisch Kölsch“ wird der Artenschutz aktiv unterstützt und viele Attraktionen warten bei jedem Wetter auf Kinder und Erwachsene.

In Köln hat der Natur- und Artenschutz eine lange Tradition. Seit der Eröffnung des Zoos im Jahre 1860 entwickelt sich der Zoo ständig weiter und zählt heute zu einem der beliebtesten und modernsten Zoos der Welt.

Über 700 Tierarten haben im Kölner Zoo ein Zuhause gefunden und das Zuchtprogramm bewahrt viele seltene Arten vor dem Aussterben. Bei artgerechter Haltung haben die Tiere viel Platz. Die Elefantenhaltung in Gruppen beispielsweise ist einzigartig in Europa.

In den Häusern, im Aquarium oder auf den großen Außenanlagen kann der Besucher fremde Tiere aus der Nähe beobachten und viel über sie und von ihnen lernen.

Kölner Zoo: Tierisch Kölsch seit 150 Jahren

Der drittälteste Zoologische Garten in Deutschland wurde 1860 aus der Initiative von Caspar Garthe  als Aktiengesellschaft eröffnet. Erster Direkter des Kölner Zoos war der deutsche Arzt und Zoologe Heinrich Bodinus. Der Erste Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise gefährdeten das Projekt, in Köln einen eigenen Zoo zu führen. Die Stadt Köln rettete damals den Zoo vor der Schließung.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Zoo nahezu vollständig zerstört und musste für 2 Jahre geschlossen bleiben. Seither hat sich der Kölner Zoo immer weiter entwickelt und gehört heute zu einer der Hauptattraktionen für den Tourismus der Domstadt. Er hat seinen besonderen Charme durch die Harmonie von Altem und Modernem. Viele der erhaltenen Gebäude aus der Zeit des Aufbaus, wie der Affenfelsen oder das alte Elefantenhaus im maurischen Stil, sind bis heute zu besichtigen.

Elefantenpark und Pavianfelsen im Kölner Zoo

Der Elefantenpark des Kölner Zoo ist mit seinen 20.000 Quadratmetern einer der größten und modernsten Elefantenparks Europas. Hier leben die grauen Riesen bei jedem Wetter tagsüber artgerecht in der Herde. So können die Besucher ihr natürliches Verhalten beobachten, ohne sie in ihrem Lebensraum zu stören. Immer mehr Elefantenjunge erblicken im Elefantenpark in Köln das Licht der Welt.

Rund 100 Mantelpaviane machen auf dem denkmalgeschützten Pavianfelsen ein ordentliches Affentheater. Dieses Spektakel ist bei den Besuchern besonders beliebt.

Aquarium und Hippodom im Zoo Köln

In ca. 70 Aquarien gibt es verschiedene Unterwasserwelten zu bestaunen. Auch das Terrarium des Kölner Zoos bietet einen faszinierenden Einblick in die Artenvielfalt von der Tigerpython bis zum Chamäleon. Die rund 60 Terrarien zeigen eine Vielzahl exotischer Amphibien und Reptilien, die der Besucher in Ruhe beobachten kann. Im Insektarium kreuchen und fleuchen die skurilsten Tiere der Welt. Aber keine Sorge, hinter der Glasscheibe ist man sicher vor all den Spinnen und Krabbeltierchen.

Menschenaffen im Urwald des Kölner Zoos

Eine besondere Attraktion sind das Urwaldhaus und das Regenwaldhaus. Hier kann der Besucher in verglasten Gängen seinen Vorfahren ganz nahe kommen. Fünf verschiedene Affenarten leben im Urwald artgerecht in Gruppen zusammen. Im Regenwaldhaus findet man ein ungeahntes Paradies vor. Die üppige Vegetation und die bunte Tierwelt zeigt auf 2.000 Quadratmetern ein echtes Stück südostasiatischen Regenwalds.