Alle drei Jahre, am 28. August, wird der Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main zur Feier des Geburtstages Johann Wolfgang von Goethes verliehen.

Johann Wolfgang von Goethe

Goethe war ein deutscher Dichter und hat auf Drängen seines Vaters Jura studiert. Doch bereits 1767, das Jahr, in dem er auch sein Studium beendete, veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband „Annette“. Fünf Jahre später wurde er geadelt und vom Herzog zum Finanzminister ernannt. Neben dem Dichten forschte und publizierte er außerdem auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten, bis er am 22. März 1832 im Alter von 82 Jahren verstarb.

Der Preis

Der Goethepreis wurde im Jahre 1927 dank des Goethe-Forschers Ernst Beutler, dem sich drei weitere Mitbegründer anschlossen, ins Leben gerufen und wurde bis 1949 noch jährlich verliehen. Bestehend aus einer auf Pergament geschriebenen, künstlerisch gestalteten Urkunde ist der Preis derzeit zudem mit 50.000 Euro dotiert. Die nächste Verleihung findet am 28. August 2014 statt.

Anwärter auf den Goethepreis

Ein Kuratorium, bestehend aus Vertretern der Politik und Kultur, legen dem Magistrat der Stadt Frankfurt, welcher die letzte Entscheidung trifft, ihre Vorschläge vor. Vorgeschlagen werden können Persönlichkeiten aus dem kulturellen Leben, die durch ihre Schöpfungen bereits hervorgetreten sind und dem Andenken Goethes gerecht werden.

Die Preisträger

Bisherige Preisträger waren Dichter, Schriftsteller und Philosophen, aber auch Musiker, Bildhauer oder Ärzte. Darunter waren auch Persönlichkeiten wie Albert Schweitzer, Thomas Mann oder Annette Kolb. Pina Bausch wurde 2008 als erste Tänzerin mit dem Preis ausgezeichnet. Der zuletzt gewählte Preisträger war erstmals ein Dichter aus der arabischen Welt. Im Jahr 2011 wurde Ali Ahmad Said Esber, sein Künstlername ist Adonis, mit dem Goethepreis ausgezeichnet.