Einen aktuellen Blockbuster wird man hier niemals zu sehen kriegen. Ebenso wenig wie Filme in 3D. Für Popcorn-Produktionen gibt es andere Kinos in der Stadt und wem es gefällt, mit verdunkelten Gläsern im Saal zu sitzen, kann dies selbstverständlich auch im B-Movie tun – er wird halt nur nicht viel erkennen. Das B-Movie ist eine Rarität. Nicht nur auf St. Pauli, sondern in der gesamten, leider immer kleiner werdenden, Hamburger Kinolandschaft. In dem ehrenamtlich geführten, winzigen Lichtspieltheater im Hinterhof kann man noch wahre Filmschätze entdecken und auf der Leinwand sehen.

Wer seltene Genrefilme sucht, auf Exploitation und Blaxploitation steht, einen Faible für Underground- und Experimentalfilm besitzt, Trash und Slash bevorzugt, der wird hier fündig. Und wenn es Blockbuster ins Programm schaffen, dann müssen sie ein gewisses Mindestalter aufweisen. Einige Jahrzehnte sollten es schon sein.

Das alles ist jedoch nur möglich, weil sich seit 26 Jahren (!) ehrenamtliche Filmfans und Kinofreunde für das B-Movie engagieren, es betreiben und am Leben erhalten. Das B-Movie ist eine gemeinnützige Kulturinitiative und auf Spenden angewiesen. Derzeit mehr denn je. Es fehlen rund 18.000 Euro für die Digitalisierung und dringend nötige Renovierungsarbeiten der Räumlichkeiten.

Darum spendet, was ihr erübrigen könnt. Unter dem Motto „Für eine Handvoll Dollar“ kann das B-Movie weiter machen.
Unter diesem Link: http://www.b-movie.de/info/handvolldollar.php
findet ihr alle Details dazu. Außerdem zeigt das Spendenbarometer den aktuellen Spendeneingang.

Wichtig zu wissen: Derzeit wird das Kino renoviert.
Im September und Oktober 2013 werden daher kleine, aber feine Veranstaltungen im Foyer oder an anderen Lokalitäten auf St. Pauli abgehalten.

B-Movie
Brigittenstraße 5
www.b-movie.de

Foto: Judy Born