Ein recht gammeliger Hinterhof hinter einer Absperrung neben einem Pit-Stop-Store. Ein gut gekleideter Türsteher vor schwarzer Glastür. Wir befinden uns am Anhalter Bahnhof. Stresemannstraße. Das Hochhaus vor uns wirkt, als wäre es direkt aus den 70ern importiert.

Hinter der Türe verschwindet Berlin für einen Moment. Über uns hängen Lampen, die an Quallen erinnern, an einer schwarzen Decke. Locker verteilt ein paar Sitzgelegenheiten, an einer Dame hinter einem Tresen vorbei zum Aufzug.

Der Aufzug. Da ist Berlin ja wieder. Es geht in einem gläsernen, kleinen, spacigen … Aufzug, der an die Außenseite des Gebäudes gepappt ist, ziemlich schnell nach oben. Als hinter den Dächern die Stadt auftaucht, stockt dem geneigten Blogger der Atem. Ohne Zwischenstopp geht es direkt in den 16. Stock.

Hier befindet sich das Solar. Hier ist alles in Ordnung. Chillige Musik. Rundumblick auf Berlin. Teures, aber verdammt gutes Essen. Eine Lounge, in der man rauchen darf. Ein Live DJ für später. Unheimlich freundliche Bedienungen.

Das Solar ist einer dieser Clubs (Restaurants… Bars…), die einen Eindruck hinterlassen. Natürlich ist das Ganze irgendwie nobel. Dabei aber unheimlich chillig. Wer immer sich das ausgedacht hat, verdient einen Orden.

Es empfiehlt sich, vorher einen Tisch zu reservieren. Dann kann man hinterher noch wochenlang von dem Lammfleisch da träumen…

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Adresse:

Stresemannstraße 76 (Eingang links)
10963 Berlin

Öffnungszeiten:

Sonntag: 10:00 – 2:00
Montag bis Donnerstag: 18:00 – 2:00
Freitag bis Samstag: 18:00 – 4:00

Homepage (plus Telefonnummer zum Reservieren):

www.solarberlin.com