Die 1871 von Handwerken gegründete Volksbank von Groß-Gerau hat eine lange Geschichte hinter sich. Sie war sozusagen eine der Ur-Institutionen für Dienstleistungen in Groß Gerau.

Im Haus des Gründungsvaters der Groß-Gerauer Volksbank, Johann Heinrich Schaab, wurde zu Ehren dieser Gründerzeit ein Handwerksmuseum eingerichtet, das noch heute zu besuchen ist.

Obwohl Schaab damals gelernter Handwerker war, hatte er mehr zu tun, als als Schreinermeister die Reparatur oder Herstellung von Schränken, Tischen und Stühlen zu überwachen. Seine Aufgabe als „erster Rechner“ der Volksbank von Groß-Gerau verknüpft die Geschichte seines Hauses mit der der Volksbank.

Diese hat dann das Grundstück aufgekauft, auf dem Schaab seinerzeit gewohnt hat. Unter der Mithilfe von „Handwerkern und Geschäftsfreundin der Groß-Gerauer Volksbank“ (O-Ton Website, lies „tatkräftige Unterstützung und Geld“) entstand also das Handwerksmuseum. Die Geschichte des Handwerkszeuges wird hier genauso dokumentiert, wie gezeigt wird, wie die Leute damals ihr Geld verdient haben.

Klingt sehr interessant und ist für mich auf jeden Fall eine Abwechslung zum Blockbuster- und Party-Alltag in Frankfurt. Mal sehen, ob ich in nächster Zeit den Weg nach Groß-Gerau finde, dann wird auf jeden Fall ein Abstecher drin sein.

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Adresse: Schulstraße 3, Groß Gerau

Öffnungszeiten: Donnerstags 14-17 Uhr. Wenn das nicht geht, kann man da auch anrufen unter 06152/714406 und einen Termin vereinbaren.

Website: http://www.gg-online.de/html/handwerksmuseum.htm

Der Eintritt ist frei.