Erotik ist eins der Bestandteile unserer schönen Hansestadt und des täglichen Lebens. Deswegen lohnte sich lange Zeit ein Besuch im Erotic Art Museum.

Erotic in the city ©tre_/flickr.com

Erotic in the city ©tre_/flickr.com

Tja, Hamburg ist eben nicht nur eine Hafenstadt, Hamburg ist auch Museumsstadt und hat einen riesigen Erotik-Bereich für den Hamburg weltweit bekannt ist: Die Reeperbahn. Aber Erotik muss nicht immer nur plump und plakativ sein. Nein, die Erotik ist schon lange ein Bereich in der Kunst.

10 Jahre gab es das Erotic Art Museum
Wie bereits erwähnt: Erotik gehört zu Kunst, auch wenn man die damalige Erotik-Kunst vielleicht nicht mit dem in Verbindung bringen möchte bzw. kann was uns heute als „Erotik“ verkauft wird. Auch wenn die Darstellungen ebenso klar und reduziert waren. Am 11.November 1992 wurde in der Bernhard-Nocht-Straße 69 das Erotic Art Museum eröffnet und ab da war die Erotik-Kunst für alle zugänglich. Das war nämlich nicht immer so.1997 zog das Erotic Art Museum dann ans Nobistor. Das Erotic Art Museum hatte eine feste Ausstellung und hatte mehr als 60 Sonderausstellung in den Bereichen erotische Malerei, Comic und Fotografie gehabt. Doch leider gibt es das Erotik Art Museum nicht mehr, stattdessen gibt es an diesem Standort die Beetlemania.

Führungen & Kaffeekränzchen
Wer mehr und genaues wissen wollte, der musste sich eine Führung buchen. Denn die war wirklich besonders. Keine langweilige Museumsfrau führte die Besucher, sondern eine junge Dame im Moulin Rouge Kostüm 🙂 Schnell die „Verführung in Rot“ genossen & dann ging’s ab auf eine besondere Reise mit der Dame: Der Rundgang dauerte 30 – 40 Minuten und war dabei keineswegs Stocksteif. Kleine Geschichten und jede Menge Wissen wurden hier ganz locker vermittelt.
Wer sich etwas überfüllt fühlte, der konnte danach ein kleines Kaffeekränzchen im Café Grün mit anderen Besuchern halten und alles noch mal Revue passieren lassen.