Nach der neulichen Forderung der CSU nach einem Strand an der Isar für die Bewohner Münchens, setzt die Münchner Partei noch eins drauf und will nun das baldige Badeverbot im Eisbach unterbinden.

Das Baden im Eisbach ist prinzipiell nicht so richtig erlaubt, aber auch nicht richtig verboten. Weil es aber immer wieder zu Unfällen im Eisbach kommt, die zuweilen auch tödlich enden, soll es in naher Zukunft Strafen für das Baden beziehungsweise Surfen im Eisbach geben.

Die CSU will dieses Verbot nun unterbinden und dafür sorgen, dass die Münchner im Eisbach baden dürfen. Damit macht sich die Partei sicherlich einige Freunde unter den alteingesessenen Münchnern und auch bei jungen Leuten, die ab und an die Erfrischung im Eisbach in Anspruch nehmen oder eben dort surfen, beziehungsweise zusehen.

Ob das jetzt nur ein Wahlmasche ist oder die tiefste Intention der Partei, die im Sinne der Münchner Bürger spricht, sei mal dahin gestellt. Aber die CSU hat auch Argumente die eigentlich nicht so schlecht klingen.

Denn im Zuge der Bachauskehrungen vom Wasserwirtschaftsamt, die im Herbst stattfinden sollen, könnte man unter Umständen das Baden sicherer machen, indem man gewisse Stellen anpasst. Es muss aber zunächst geprüft werden ob eine Veränderung überhaupt möglich ist und ob diese dann effektiv genug ist um ein Badeverbot überflüssig zu machen.

Ich persönlich finde das eigentlich einen ganz guten Vorschlag, denn München würde ansonsten ein wirklich tolles Freizeiterlebnis verlieren. Wo kann man schon Surfer mitten in der Stadt beobachten? Wo kann man sich denn sonst in München mal eben abkühlen außer vielleicht im Biergarten?

Quelle: sueddeutsche.de