C/O Pop 2010 wechselt die Seiten

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Immer mal was Neues: Vom August ist das Kölner Musikfestival c/o Pop dieses Jahr in den Juni gezogen, und auch die Location der Festivalzentrale ist eine andere. Ab sofort befindet sich diese nämlich auf der Deutzer „schäl Sick“ im Staatenhaus am Rheinpark. Los geht es am 23. Juni.

Seit 2004 rührt die c/o Pop als Nachfolger der einstigen Popkomm mächtig die Trommel für elektronische Popmusik. Im siebten Jahr ist der Fokus jedoch längst nicht mehr so eng. Einige bekannte Namen locken längst auch solches Publikum an, das nicht in erste Linie synthetische Musik bevorzugt.

Das Eröffnungskonzert im Stadtgarten spielt die Kölner Vorzeigeband „Klee“, deren Frontfrau Suzie Kerstgens sich auch gerne mal als „Kölsche Kylie“ ans DJ-Pult stellt und zudem aktuell in der Jury des Musik-Castings „Köln rockt!“ sitzt. Seit zwei Jahren haben Klee nicht mehr auf den Bühnen ihrer Heimatstadt gestanden und werden demnach auf umso begeistertere Fans treffen.

Im Rahmen der „Telekom Street Gigs“ spielen Phoenix am zweiten Tag für ganz umsonst auf dem Parkdeck der Kölnmesse. Die Franzosen sind echte „c/o Pop“-Veteranen und waren bereits im Geburtsjahr des Festivals dabei. Am selben Tag lässt sich aber auch eine Filmvorführung im Museum Ludwig besuchen. Romuald Karmakar zeigt dort seine Techno-Doku „Villalobos“.

Das Abschlusskonzert erneut im Stadtgarten liefern am 28. Juni „Die Sterne“. Zuvor aber gibt es an allen Festivaltagen jede Menge Partys zu besuchen, z.B. eine Tanzveranstaltung des Kölner Labels KiRecords am Samstag im Studio 672 oder die traditionelle Kompakt-Party in der Papierfabrik in Ehrenfeld.

Alle Termine lassen sich auf der offiziellen Homepage einsehen. Festivalkarten gibt es zum Preis von 78 Euro. Alle Veranstaltungen können aber auch einzeln und damit günstiger gebucht werden.

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