Charlie Chaplin – wer kennt ihn nicht, diese komische Figur mit den großen Schuhen und dem Bärtchen? Auch wer keinen seiner Filme kennt, kennt wenigstens dieses Bild von ihm. Ab Februar 2012 widmet das wieder eröffnete Deutsche Filmmuseum in Frankfurt ihm eine Ausstellung.

Die Figur des Tramp wurde nachhaltig von Charlie Chaplin geprägt; er selbst ist noch immer eine der bekanntesten Persönlichkeiten und Schauspieler der Welt. Die Warenwelt und Gebrauchskunst reproduziert die Ikone Chaplin seit fast 100 Jahren massenhaft. Grund genug für das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt am Main dem Phänomen eine Sonderausstellung zu widmen: „Charlie, the Bestseller. Chaplins Tramp – Ikone zwischen Kino, Kunst & Kommerz“.

Die Ausstellung zeigt allerdings keine Werk- oder Lebensschau Chaplins. Im Zentrum des Interesses steht die Frage, wie die einzigartige Figur, die der Künstler geschaffen hat, Eingang in unsere Alltagskultur gefunden hat und unabhängig von seinen Filmen ein eigenständiges Leben führt. Die Ausstellung beginnt am 22. Februar 2012 und läuft bis zum 13. Mai 2012.

Gezeigt werden Dokumente und Objekte aus dem Chaplin-Archiv Wilhelm Staudinger, das die Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung dem Deutschen Filminstitut 2010 als Dauerleihgabe überlassen hat. Unter dem jahrzehntelang auf der ganzen Welt gesammelten Material befinden sich seltene Sammlerstücke und Kuriosa, die der Spur Chaplins durch die Popkultur folgen, darunter Porzellan- und Blechfiguren der 1910er und 20er Jahre, Alltagsgegenstände, Plakate, Poster, Postkarten, Werbung, Kitsch und Kunst.

Weitere Informationen gibt’s auf der Website des Deutschen Filmmuseum.

Charlie, the Bestseller. Chaplins Tramp – Ikone zwischen Kino, Kunst & Kommerz
22. Februar 2012 – 13. Mai 2012

Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main