Wo fängt man an, wo hört man auf?
Das Thema Berlin an sich ist schon schier unerschöpflich, und dann die Kneipen?
Es kommt darauf an, was man erwartet – und dann geht’s los!

FRÜHER

Noch vor 20 Jahren gab es in Berlin an jeder Straßenecke eine Kneipe.
Speziell im Ostteil Berlins – egal in welchem Stadtbezirk – wenn man Lust auf ein Bierchen hatte, war es nicht schwer, dieses auch zu bekommen.
Der Berliner an sich ist nun aber auch nicht auf alle Gäste vorprogrammiert – so konnte es schon mal sein, dass der sächsische oder thüringische Gast nur wegen seiner Aussprache einfach ignoriert wurde – da musste ein hohes Maß an Selbstsicherheit und kumpelhaftem Auftreten herhalten, um nicht ohne Getränk seines Weges zu gehen.
Ganz speziell im Prenzlauer Berg gab es Kneipen, die um 8.00 Uhr öffneten und wo man nach der Nachtschicht seine verdiente Bettschwere erarbeiten konnte.

HEUTE

Sicher gibt es auch heute noch genügend Kneipen, sowohl für den hartgesottenen Berliner selbst als auch für den „gemeinen“ Touristen, welcher meint, seinen Berlinaufenthalt mit einem zünftigen Kneipenbesuch abschließen zu müssen.
Man sollte auf alles gefasst sein, und wer den Berliner Humor und die entsprechende Schnodderschnauze kennt und für sich akzeptiert, ist natürlich klar im Vorteil und wird seine letzte abschließende Nacht sicher nicht durstig in Berlin verbringen.

Wenn man wider Erwarten doch überhaupt nichts Passenden findet und dementsprechend auch keinen Schlaf – dann nur ein Vorschlag – Berlin ist Tag und Nacht lebendig, an jeder Ecke gibt es was zu sehen. Beim Dönerladen gibt’s dann die „Einschlafdose“ ganz bestimmt.