Berliner Gruselkabinett – Nichts für Zartbesaitete

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Das Berliner Gruselkabinett befindet sich mit zwei anderen Ausstellungen in einem ehemaligen Luftschutzbunker im Stadtteil Mitte in der Nähe des Anhalter Bahnhofs. Aus eigener Erfahrung sei allen zartbesaiteten Besuchern geraten, die obere Etage zu meiden.

Im Untergeschoss des ehemaligen Bunkers zeugen alte Zeitungen, persönliche Gegenstände und Aufnahmen vom Führerbunker von der grausamen Epoche des Zweiten Weltkrieges. Im Erdgeschoss werden die Besucher mit Darstellungen historischer Operationsmethoden anhand sich bewegender Puppen konfrontiert. Da heißt es, einen robusten Magen zu haben.

Berliner Gruselkabinett – Drei verschiedene Ausstellungen im ehemaligen Luftschutzbunker

Das Berliner Gruselkabinett gehört definitiv zu den Sehenswürdigkeiten der Kategorie „Geheimtipp“. Die gruselige Lokalität befindet sich in einem Gebäude, welches während des Zweiten Weltkrieges als Luftschutzbunker genutzt wurde. Drei der insgesamt fünf Etagen des Hochbunkers beherbergen unterschiedliche Ausstellungen.

Berliner Gruselkabinett – Kriegsdokumentation und historische Medizin

Im Untergeschoss herrscht eine äußerst bedrückende Stimmung, die anhand von Zeitungsmaterial und original Utensilien von der grausamen Herrschaft der Nazis während des Zweiten Weltkriegs zeugt. Im Erdgeschoss werden den Besuchern historische Operationen präsentiert bei denen man wahrlich einen starken Magen braucht. Weiterhin kann sich der geneigte Besucher in den Folterkammern von den historischen Folterkünsten überzeugen. Und wer sich gern eine positive Zukunft voraussagen lassen möchte, kann der sympathischen lästernden Wahrsagerin einen Besuch abstatten.

Schreie, Geister und finstere Mönche

Richtig gruselig wird es dann im Obergeschoss, wo sich das Gruselkabinett befindet. Als ich vor einigen Jahren zu Gast im Berliner Gruselkabinett war, habe ich nach fünf Minuten die Flucht ergriffen und draußen auf meine Freunde gewartet :-). Aber wer sich von Erschreckern nicht in die Flucht schlagen und von wabernden Nebel nicht einschüchtern lässt, wird dort definitiv eine Menge Spaß haben.

In den Räumen in Berlins Mitte warten verschiedene Räume mit den unterschiedlichsten gruseligen Requisiten. So gibt es einen Raum, in dem sich unzählige finstere Mönche befinden, von denen sich mindestens einer wirklich bewegen kann. Aus in den Räumen befindlichen Boxen erschallen permanent Schreie, sodass die eh schon sehr gruselige Stimmung nur verstärkt wird.

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