Die Berlinale, welche auch unter dem Namen „Internationale Filmfestspiele Berlin“ bekannt ist, findet jedes Jahr in Berlin statt. Die Berlinale zählt heutzutage zu den bedeutendsten Festivals in der Filmbranche.

Allgemeines zum Festival

Auf dem Festival werden jedes Jahr um die 400 verschiedene Filme gezeigt. Diese werden dann in verschiedene Kategorien aufgeteilt und die besten ausgezeichnet. Es können aber nicht nur Fachleute die Filme anschauen. Die Karten sind ganz offiziell erhältlich, aber sehr begehrt. Auf dem großen Medienereignis sind natürlich sehr viele Menschen von der Presse vertreten, was die Promis gerne ausnutzen.

Geschichte des Festivals

Das erste Festival dieser Art fand bereits im Jahre 1951 statt. Die Idee dazu stammte von Oscar Martay. Nachdem das Konzept und die Finanzierung des Projekts geregelt waren, wurde der Preis gestaltet. Renée Sintenis gab die erste Vorlage dazu. Das Festival war gerade in der Anfangszeit besonders von der drohen Trennung von Ost- und Westdeutschland geprägt. Zu Beginn gab es sehr viele Kriegsfilme aufgrund der politischen Lage. Später wurde immer mehr Kategorien hinzugefügt. Die Festspiele fanden, genau wie heute, schon immer im sogenannten Berlinale Palast statt, welcher eigentlich das Theater am Potsdamer Platz ist. Dieter Kosslick ist seit 2001 der Leiter des Festivals.

Die Auszeichnung

Mittlerweile gibt es eine Abstufung zwischen dem Goldenen und dem Silbernen Bären. In der Endauswahl stehen von den 400 Filmen noch ungefähr 20 in der Endauswahl. Unter denen berät sich eine internationale Jury und kürt dann den besten Film mit dem Goldenen Bären. Das Festival hat eine große Bedeutung für die Filmemacher.

Im nächsten Jahr findet die 62. Veranstaltung vom 09. bis 19. Februar 2012 statt.