Das Berghain ist seit geraumer Zeit in aller Munde. Im vergangenen Jahr kam dem Friedrichshainer Techno-Club eine große Ehre zuteil, da er vom DJ Mag zum besten Technoclub der Welt ernannt wurde.

Berlins Technoszene kann sich sehen lassen. Clubs über Clubs und unzählige Partys mit bekannten DJs locken feier- und tanzwütige Nachtschwärmer an. Einer der wohl bekanntesten Clubs der Stadt ist definitiv das Berghain.

Berghain – Kulturzentrum

Aber das Berghain hat noch mehr zu bieten als Abende mit elektronischer Tanzmusik. Der im Herbst 2004 eröffnete Club veranstaltet auch regelmäßig Lesungen, Konzerte, Theater- und Tanzaufführungen.

Darüber hinaus hebt sich das Berghain auch mit seiner Innenausstattung von anderen Clubs der Stadt ab. Im Eingangsbereich zieren große Installationen des polnischen Künstlers Piotr Nathan die Wände.

In der Panoramabar, die sich in der oberen Etage des Gebäudes befindet, sind Fotografien von Wolfgang Tillmans ausgestellt.

Kreuzberg meets Friedrichhain

Der Name des Clubs setzt sich, wie unschwer zu erkennen ist, aus den hinteren Teilen der Berliner Bezirke Kreuzberg und Friedrichshain zusammen. Entstanden ist die Location aus dem früher besonders für seine Schwulen- und Fetisch-Partys bekannten Ostgut, welches in der Berliner Techno-Szene eine zentrale Rolle gespielt hat. Am 6. Januar 2003 wurde das Ostgut nach einem 30 Stunden langen Marathon gebührend verabschiedet.

Techno, Minimal und House

Hauptsächlich kredenzen die DJs, die mitunter aus der ganzen Welt anreisen, um im sagenumwobenen Berghain auflegen zu dürfen, Musik aus dem Bereich Minimal und Techno. In der Panoramabar hingegen legen bekannte DJs Electro und House auf.

Die Warteschlangen sind mitunter sehr lang und es ist keine Seltenheit, dass bei Anwesenheit sehr bekannter DJs die Wartezeit mitunter mehrere Stunden beträgt. Berüchtigt ist die strenge Gästeauswahl durch die Türsteher, allen voran Berlins bekanntester Türwächter Sven Marquardt.

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