Das 1855 vom bayerischen König Maximilian II. gegründete Bayerische Nationalmuseum besticht durch eine große Sammlung von regionalem Kunsthandwerk und stellt eine Würdigung der bayerischen Nation dar.

Wie kommt man zum Bayerischen Nationalmuseum?

Seit 1900 befindet sich das Nationalmuseum an seinem heutigen Standort, der Prinzregentenstraße. Bevor es seinen endgültigen Platz gefunden hatte, war das Museum in der Herzog-Max-Burg und der Maximilianstraße zu finden. Erreichbar ist das Bayerische Nationalmuseum über die U-Bahn-Linien U4 und U5, Ausstieg Haltestelle „Lehel“. Von dort aus kann entweder ein 5-minütiger Fußweg in Kauf genommen oder mit der S-Bahn Linie 17 direkt bis zur Haltestelle „Nationalmuseum“ gefahren werden.

Wann kann das Bayerische Nationalmuseum besucht werden?

Geöffnet ist das Museum dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Donnerstags ist bis abends 20 Uhr ein Besuch möglich. Montags ist das Museum geschlossen. Besondere Öffnungszeiten an Feiertagen können auf der museumseigenen Homepage ermittelt werden.

Was kostet ein Besuch im Bayerischen Nationalmuseum?

Jugendliche bis einschließlich 18 Jahren und Mitglieder des Bayerischen Nationalmuseums haben freien Eintritt zur Ausstellung. Ansonsten müssen Erwachsene 5 Euro für den Besuch des Museums entrichten. Ermäßigt kostet der Eintritt 4 Euro. Wählt man zum Museum noch die aktuelle Sonderausstellung, erhöht sich der Eintrittspreis auf 7 Euro bzw. 6 Euro. Es ist möglich, für 3 Euro einen Audioguide am Eingang zu erwerben. Die Jahreskarte des Museums kostet 25 Euro.

Was bietet das Bayerische Nationalmuseum?

Die Ausstellung des Bayerischen Nationalmuseums ist aufgeteilt in drei Teile. Im Untergeschoss befinden sich Ausstellungsstücke, die die Lebensbedingungen der Bauern aufzeigen sollen. Zudem kann man dort die bekannte Krippenausstellung besichtigen, in der Stücke aus ganz Europa, aber vor allem aus Italien zu bewundern sind.
Das Erdgeschoss soll die bayerische Kunst- und Kulturgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart verdeutlichen. Das bekannteste Exponat ist die Seeoner Madonna.
Im Obergeschoss sind einige Fachsammlungen untergebracht, wie Porzellan oder Gold-bzw. Silberarbeiten. Außerdem ist das Krönungsgewand des ersten und einzigen Königs von Griechenland aus Bayern, Otto I., ausgestellt.
Seit 2005 bietet das Museum noch ein weiteres Highlight, da es die Sammlung Bollert (Gerhart Bollert trug zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine eindrucksvolle Sammlung mittelalterlicher Kunstgegenstände zusammen) als Dauerleihgabe sein Eigen nennen kann.