Zwischen Mittelrhein und Niederrhein, am Fuße der Godesburg, liegt der wohl schönste Stadtteil Bonns: Bad Godesberg.

Die Geschichte von Bad Godesberg reicht weit zurück: Bereits im Jahre 722 wurde der Ort als Kultstätte erwähnt. Bedeutung erlangte er Anfang des 13. Jahrhundert, als der Kurfürst den Grundstein für die Godesburg legen ließ. Als Badeort beliebt erhielt die ehemals noch selbstständige Stadt 1925 den Titel Bad zugesprochen, bevor es 1969 nach Bonn eingemeindet wurde.

Bedeutung erlangte Bad Godesberg in der nationalen und internationalen Politik, als sich Hitler hier mit dem britischen Premierminister traf um mit ihm über die Sudetenkrise zu verhandeln. Aber vor allem nach dem zweiten Weltkrieg trat Bad Godesberg in Erscheinung. Bonn wurde Hauptstadt der Bundesrepublik und Bad Godesberg Sitz vieler Botschaften und es galt bis zum Umzug der Regierung nach Berlin als Heimat der Diplomaten.

Heute ist Bad Godesberg mit rund 70.000 Einwohnern der größte Bezirk Bonns. Da die Stadt im Krieg nicht zerstört wurde, zieren noch zahlreiche historische Gebäude das Stadtbild. Parkanlagen und Alleen machen den Bezirk als Wohngegend besonders attraktiv. Die vielfältige Schullandschaft lockt vor allem Familien nach Bad Godesberg. So verwundert es auch nicht, dass fast ein Drittel der Einwohner unter 30 Jahre alt ist.

Gelegen direkt am Rhein und eingebettet in eine wunderschöne Landschaft, vereint Bad Godesberg Stadt und Natur. Die Bad Godesberger sind stolz auf ihre „Stadt“ und das zu Recht, denn nirgendwo in Bonn ist es so schön wie hier!