Heißer, sandiger Wind weht vorbei, die Sonne brennt auf der Haut und das Atmen tut in den Lungen weh vor der unbarmherzigen Hitze. Vor fast 4500 Jahren erwuchs in diesem Klima eine Architektur und erreichte eine Kultur einen Status, der uns noch heute stocken lässt. Das Ägypten der Pharaonen – genauer: die Grabanlage des Pharao Sahure aus der 5. Dynastie – wird jetzt im Liebieghaus Skulpturensammlung ausgestellt.

Einen Namen, der ihre eigene Zeit lang überdauerte, haben sich vor allem die Pharaonen Tutenchamun und Ramses gemacht. Die nun gezeigte Sonderausstellung im Liebieghaus Skulpturensammlung widmet sich jedoch dem Pharao Sahure und stellt „Leben und Tod eines großen Pharao“ vor.
Die Ausstellung beginnt am 24. Juni und dauert bis zum 08. November 2010. Präsentiert werden die eindrucksvolle Architektur, Reliefs und wertvolle Papyri.

Pharao Sahure regierte etwa von 2428 bis 1938 vor Christi Geburt. Seine Begräbnisstätte ist im Vergleich zu anderen als etwas Besonderes anzusehen. In der Pharao-Ausstellung, die sich auch mit dem Altertumsforscher Ludwig Borchardt (1863-1938) beschäftigt, ist gleich im Eingangsbereich das Modell der Pyramidenanlage zu bestaunen. Es wurde von Borchardt gebaut und macht die raffinierte Konstruktion erlebbar.

Besonders wirkungsvoll sind die bereits erwähnten Reliefs, die die Wände zieren. Sie erzählen die Geschichte des großen Königs auf rund 10.000qm und gelten als beispiellos für die ägyptische Bildhauerei. Bei der Inszenierung im Liebieghaus werden sie plastisch ausgeleuchtet.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Liebieghaus: „Sahure – Leben und Tod eines großen Pharao“
25. Juni bis 28. November 2010

Schaumainkai 71
60596 Frankfurt am Main
Telefon 069-650049-0
Fax 069-650049-150

Dienstag, Freitag, Samstag und Sonntag: 10:00–18:00 Uhr
Mittwoch und Donnerstag: 10:00–21:00 Uhr
Montag geschlossen

Regulärer Eintritt Erwachsene 5 Euro
Ermäßigungen 3 Euro