Aspirin Sozialpreis 2011 – Die Preisverleihung in Berlin

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Der Aspirin Sozialpreis 2011 wurde heute in Berlin vergeben. Geehrt wurden Initiativen, die sich auf eine besondere und innovative Art Menschen in Notlagen widmen. Zum bereits zweiten Mal wurde der Preis verliehen.


Insgesamt bewarben sich 152 Projekte um den Aspirin Sozialpreis 2011, von denen letztendlich vier mit dem Preis ausgezeichnet worden sind. Insgesamt war der Preis mit 35.000 Euro dotiert.

Aspirin Sozialpreis – Ehrung für soziales Engagement

Das Preisgeld in Höhe von 35.000 Euro wurde auf die vier Gewinner verteilt. Der Erstplatzierte erhielt 15.000 Euro und 10.000 Euro gingen an den Zweitplatzierten.  Dem dritten Platz und dem Publikumspreisträger wurden jeweils 5.000 Euro überreicht.

Der Preis wurde in der Heilig-Geist-Kapelle in Berlin-Mitte verliehen, die sich unmittelbar neben der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt Universität befindet. Das Gebäude ist etwa 700 Jahre alt und wurde einst als Teil eines Krankenhauses errichtet.

Zu den Rednern gehörten unter anderem Dr. Richard Pott, Vorstand der Bayer AG und der Bayer Cares Foundation, Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, sowie Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Berliner Charité.

Aspirin Sozialpreis 2011 – Die Preisträger

Der mit 5.000 Euro dotierte Publikumspreis ging an das Muslimische Seelsorgetelefon MuTeS. Die Initiative kümmert sich um Menschen in Not, ganz gleich welcher Religion und ethischer Herkunft sie angehören. Die Initiative bietet ihre Hilfsleistungen in mehreren Sprachen wie z.B. Türkisch an, da Menschen in besonderen Notsituationen zur Schilderung der Umstände eher auf ihre Muttersprache zurückgreifen.

Den dritten Platz belegte die Initiative „Vergiss mein nich“ aus Berlin, die Patenschaften für Kinder von Suchtkranken vermittelt. Pro Jahr gelingt es dem Projekt, 18 Kinder aus Familien mit Suchthintergrund zu vermitteln. In Deutschland spricht dieses Projekt etwa 2,6 Millionen Kinder und Jugendliche an.

Mit dem zweiten Platz wurde die Initiative MediMobil aus Solingen geehrt, welches Obdachlosen und Bedürftigen eine medizinische Grundversorgung bietet. Insgesamt arbeiten für das MediMobil 18 Ärzte.

Der erste Platz: Initiative „Paulinchen“

Der erste Platz des Aspirin Sozialpreises ging an die Initiative „Paulinchen“ aus Norderstedt, die sich der Betreuung junger Brandopfer widmet. Dem Projekt stehen 20 ehrenamtliche Mitarbeiter zur Seite, die sich der Prävention widmen und regionale Kampagnen durchführen. Die Initiative rief am 7. Dezember 2010 erstmals zum „Tag des brandverletzten Kindes“ auf.

Ab dem 1. September 2011 können sich Initiativen für den Aspirin Sozialpreis 2012 bewerben.