Mitte April heißt es wieder: auf ins Ehrenfelder Nachtleben! Dann nämlich sorgen Clubs, Kneipen und Restaurants des Kölner Viertels mit speziellen Events und Angeboten, die sich sehen wie hören lassen können, für angemessene Feierlaune. Ziel ist es aber auch diesmal selbstverständlich wieder, möglichst viele Stempel zu sammeln.

Offizieller Kölner Hopping-Monat ist dieses Jahr wohl fraglos der April. Gleich an zwei hintereinander liegenden Wochenenden veranstalten echte In-Veedel ihre beliebten Stempel-Abende. Am 21. findet im Belgischen Viertel zum dritten Mal die „Tour Belgique“ statt, und wer dabei sein will, sollte sich bis dato tunlichst vom nur sieben Tage zuvor durchgefeierten 17. Ehrenfeld Hopping erholt haben.

Das Prinzip ist wie immer höchst simpel. In der ersten Location, die man am Abend besucht, bekommt man einen Hopping-Pass. Für jedes bestellte Getränk gibt es einen Stempel, und sobald man sechs davon gesammelt hat, kann man einen Drink umsonst abstauben. Ob alkoholisch oder autofahrerfreundlich, das ist dabei egal. Zusätzlich dient der Hopping-Pass als Fahrkarte für den Shuttle-Bus.

Von der Schließung der Papierfabrik und dem Sensor-Club unbeeindruckt, nehmen wie immer viele Ehrenfelder Traditionseinrichtungen teil, darunter etwa die Cocktail-Bar RubinRot, das Underground, das Herbrand’s oder das Café Franck mit Shibuya-Lounge. Und in Kölns einziger Bio-Kaffeerösterei, dem Van Dyck auf der Körnerstraße, gibt es zum Dancefloor mit stylischem DJ-Set leckere Kaffee-Colada.

Nicht alle Veranstaltungen sind jedoch kostenlos. Im Club Bahnhof Ehrenfeld etwa gibt es ab 23 Uhr „Sound für Fortgeschrittene“ zum Eintrittspreis von 10 Euro. Die offizielle Hopping-Party findet dieses Jahr erstmals im e-feld statt. Beginn ist Mitternacht, der Eintritt liegt regulär bei 8 bzw. 6 Euro für Hopper-Pass-Inhaber.