Tatsächlich sind es 222 Kölner Orte, von denen Autor Bernd Imgrund und Fotografin Britta Schmitz behaupten, man müsse sie gesehen haben. Denn von ihrem Buch über skurrile und wenig bekannte Sehenswürdigkeiten der Stadt gibt es bereits 2 Bände.

Selbst eingefleischte Kölner kommen angesichts der Zusammenstellung der „111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss“ aus dem Emons Verlag ins Staunen. Was zum Beispiel ist der Monte Troodelöh im Königsforst? Und wo bitteschön findet sich der Lindenthaler Felsengarten, wo die Holweider Märchensiedlung? Keine Ahnung? Dann ist diese zweibändige Entdeckungsreise ideal, um ein paar Wissenslücken zu schließen.

Stadtführer von Köln gibt es mehr als man jemals lesen könnte. Wer sich da im Buchhandel den richtigen aussuchen will, hat die Qual der Wahl. Aber als Kölner braucht man sowas ja ohnehin nicht. Oder doch? Weitab vom üblichen Standard, der sich in so ziemlich jedem Kölnbuch für Touristen finden lässt, besuchen Bernd Imgrund und Britta Schmitz Orte, die eher unbekannt, aber dafür umso bemerkenswerter sind.

Das Poller Milchmädchen, der Wasserlehrpfad, der Höhenhauser Grinkeschmied, das Drei-Kaiser-Haus in Mülheim, die Deutzer Flamingoweiher, ein Bergwerk, eine Firmensiedlung – dieser Kölnführer ist randvoll mit Beispielen für kuriose Ecken in einer Stadt, von der seine Bürger eigentlich alles zu kennen glauben.

Aber auch lustige Anekdoten lassen sich hier entdecken. Dass etwa der ehemalige US-Präsident Bill Clinton in einer Deutzer Kneipe als Gast abgelehnt wurde, weiß heute wohl kaum jemand mehr.

Bernd Imgrund, Britta Schmitz
111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss

Band 1, 240 Seiten, 12.90 Euro
ISBN 978-3-89705-618-3

Band 2, 240 Seiten, 12.90 Euro
ISBN 978-3-89705-695-4